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	<description>Recht/ Medien/ IT in Wort/ Schrift/ Bild - von RA Stephan Dirks</description>
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		<title>Unwort des Jahres 2012: Netzgemeinde</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Feb 2012 10:00:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan Dirks</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Die Aktion »Unwort des Jahres« möchte auf öffentliche Sprachgebrauchsweisen aufmerksam machen und dadurch das Sprachbewusstsein und die Sprachsensibilität in der Bevölkerung fördern. Sie lenkt den Blick auf sachlich unangemessene [...] Formulierungen, um damit zu sprachkritischer Reflexion aufzufordern.&#8221; &#160; So steht das &#8230; <a href="http://www.rechtzwonull.de/2012/02/22/unwort-des-jahres-2012-netzgemeinde/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>&#8220;Die Aktion »Unwort des Jahres« möchte auf öffentliche Sprachgebrauchsweisen aufmerksam machen und dadurch das Sprachbewusstsein und die Sprachsensibilität in der Bevölkerung fördern. Sie lenkt den Blick auf sachlich unangemessene [...] Formulierungen, um damit zu sprachkritischer Reflexion aufzufordern.&#8221;</p>
<p>&nbsp;</p></blockquote>
<p>So steht das da unter auf der <a href="http://www.unwortdesjahres.net/">Unwort-Website</a> und der Reflexionsaufforderung komme ich gerne nach: Es dürfte bereits im Februar amtlich sein, was im Dezember zum &#8220;Unwort des Jahres 2012&#8243; gekürt werden <em><strong>muss</strong></em>: Nämlich der Begriff der &#8220;<strong>Netzgemeinde</strong>&#8220;.</p>
<p><span id="more-1145"></span>Er ist nämlich schon deshalb <em>sprachlich unangemessen,</em> weil er etwas bezeichnet, das es schlicht und einfach nicht gibt. Und weil die <a href="Netzgemeinde">ständige Benutzung des Begriffs</a> dennoch vortäuscht, es gebe seinen Gegenstand.</p>
<p>Eine <em>&#8220;Netzgemeinde&#8221;</em> existiert aber ebensowenig wie eine <em>&#8220;Zeitungslesergemeinde&#8221;,</em> &#8220;<em>Fernsehgemeinde&#8221;</em> oder eine <em>&#8220;Telefonierergemeinde&#8221;</em>.</p>
<p>Sicherlich, ja doch: Es lässt sich eine Gruppe zahlenmäßig erfassen, deren einzige Gemeinsamkeit die Internetnutzung ist. Dies ist allerdings eine Zahl, die vor allem Vertriebsmitarbeiter von Internet-Providern interessieren, für die meisten anderen Menschen aber verhältnismäßig wenig Bedeutung haben dürfte.</p>
<p>Auch könnte man natürlich Statistiken darüber erstellen, wie viele natürliche Personen in Deutschland einen &#8220;facebook&#8221;-Account haben oder Nachrichten per &#8220;twitter&#8221; verbreiten. Diese Zahlen entsprechen sich übrigens nicht annäherend, und die Überschneidungen beider Gruppen dürften geringer sein als manche Zeitung so denkt.</p>
<p>Eine &#8220;Gemeinde&#8221; im Sinne eines &#8220;<a href="http://de.wiktionary.org/wiki/Gemeinde">Gesellschaftlichen Gebildes, einer Gemeinschaft mit höherem Organisationsgrad</a>&#8221; wird aus einer solchen Zahl aber noch lange nicht.</p>
<p>Ohnehin wäre wohl die zahlenmäßige Erfassung derjenigen, auf denen die oben genannten Merkmale <strong>kummulativ nicht</strong> zutreffen, wesentlich einfacher, weil deren Zahl ja geringer ist. Und immer geringer wird.</p>
<p>Diese Gruppe könnte fortan genausogut als <em>&#8220;Hinter-dem-Mond-Gemeinde&#8221;</em> firmieren und, bitteschön, auch nur noch als homogenes Gebilde referenziert werden.</p>
<p>Im Netz gibt es jedenfalls zu jedem Thema jede Meinung zu erfahren. Es gibt Nazis, Kommunisten, Spinner, Genies, Verschwörungstheoretiker, Urheberrechts-Abschaffer, Urheberrechts-Anwälte, Leute die von allem Ahnung haben, Leute die von nichts eine Ahnung haben, Sascha Lobo, Ansgar Heveling und&#8230; jaja, genau: Leute die alles, was Joachim Gauck je von sich gegeben hat &#8211; oder jedenfalls das, was <strong>sie</strong> verstanden haben -  ablehnen.</p>
<p>Nur eine Gemeinde gibts nicht. Nirgends.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Jurafunk Nr. 75: Präsidentenpoker</title>
		<link>http://www.rechtzwonull.de/2012/02/20/jurafunk-nr-75-praesidentenpoker/</link>
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		<pubDate>Mon, 20 Feb 2012 06:38:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan Dirks</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Audio]]></category>
		<category><![CDATA[Jurafunk]]></category>

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		<description><![CDATA[Das war knapp: Eigentlich war zu erwarten, dass bis zur Nominierung des Kandidaten für das Amt des Bundespräsidenten noch einige Zeit vergehen würde &#8211; so dass sich ein jurafunk zum Thema absolut anbot. Obwohl wir sehr, sehr schnell waren, wurden &#8230; <a href="http://www.rechtzwonull.de/2012/02/20/jurafunk-nr-75-praesidentenpoker/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.rechtzwonull.de/wp-content/uploads/2011/09/s2dlogo.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-864" title="s2dlogo" src="http://www.rechtzwonull.de/wp-content/uploads/2011/09/s2dlogo-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Das war knapp:</strong> Eigentlich war zu erwarten, dass bis zur Nominierung des Kandidaten für das Amt des Bundespräsidenten noch einige Zeit vergehen würde &#8211; so dass sich ein jurafunk zum Thema absolut anbot. Obwohl wir sehr, sehr schnell waren, wurden wir dann doch von der Realität eingeholt. Deshalb: Schnell den jurafunk Nr. 75 anhören, bevor das Thema v<strong>ollends um die Ecke</strong> ist:</p>
<p><a href="http://www.jurafunk.de/assets/podcasts/jurafunk20120219.mp3">jurafunk Nr. 75</a></p>
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		<title>&#8220;Der Geist von ACTA&#8221; zu Gast beim Spiegel-Verlag (Update)</title>
		<link>http://www.rechtzwonull.de/2012/02/16/1121/</link>
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		<pubDate>Thu, 16 Feb 2012 07:19:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan Dirks</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[IT]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Meinung]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit einer Panel-Diskussionen ist das so eine Sache. Man weiß weder als Zuhörer noch als Panelist so richtig, was einen erwartet. Und das Schicksal einer solchen Runde hängt oft auch sehr an der Moderation. Beim Panel zum Thema „Social Media &#8230; <a href="http://www.rechtzwonull.de/2012/02/16/1121/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit einer Panel-Diskussionen ist das so eine Sache. Man weiß weder als Zuhörer noch als Panelist so richtig, was einen erwartet. Und das Schicksal einer solchen Runde hängt oft auch sehr an der Moderation. Beim Panel zum Thema „<em>Social Media und Recht“</em>  am 15.2. im Hamburger Spiegel-Verlag waren entsprechend Licht und Schatten eines solchen Formats zu bewundern.</p>
<p><span id="more-1121"></span>Zunächst die gute Nachricht: Was dort stattfand, verdiente <strong>absolut</strong> das Etikett „Diskussion“, was man ja bei Leibe nicht in allen derartigen Veranstaltungen erlebt.</p>
<p>Allerdings, und das war wirklich schade, verliefen die Frontlinien eigentlich von Beginn an exakt zwischen den anwesenden Juristen auf der einen und den übrigen Diskussionsteilnehmern (für mich etwas überraschend: einschließlich des Moderators) auf der anderen Seite.</p>
<p>Die von Seiten der Moderation als Diskussionsgrundlage vorbereiteten Fallbeispiele aus dem Bereich Telemedienrecht/ Urheberrecht/ Datenschutzrecht / Persönlichkeitsrechte eigneten sich da nur bedingt, Breschen in den &#8211; offenbar weithin so empfundenen &#8211; Rechtsdschungel zu schlagen.</p>
<p>Dass vier diskutierende Volljuristen zu vier Grenzfällen des Urheberrechts ungefähr 16 verschiedene Meinungen vertraten, und dass für diese 16 Meinungen 32 unterschiedliche Gerichtsurteile zitiert wurden, mag für manche unbefriedigend erscheinen und für andere einen Beleg dafür darstellen, dass es <em>Grenzen</em> der Möglichkeiten rechtlicher Regulierung gibt.</p>
<p>Dieses Ergebnis ist aber ebenso unstreitig, wie es vorhersehbar &#8211; vielleicht sogar: angestrebt -  war und taugt daher auch nicht als Erkenntnisgewinn .</p>
<p>Umso streitiger waren dafür die Positionen zum „Anti-Counterfeiting Trade Agreement“, kurz „ACTA“. Hier traf die (gegen teils Ende recht hitzig vorgetragene) Kritik am <em>„Geist von ACTA“</em> auf der einen Seite auf den Vorwurf der <a href="http://www.kommunikationundrecht.de/detail/-/specific/ACTA-Anti-Counterfeiting-Trade-Agreement-ohne-Auswirkungen-2053239133">Faktenignoranz</a> auf der anderen Seite, und nach meinem Eindruck konnte man hier auch bis zum Schluss keine Annäherung erzielen.</p>
<p>Letzteres war bei der Fülle der angesprochenen Themen und der Kürze der zur Verfügung stehenden Zeit aber vielleicht auch nicht zu erwarten.</p>
<p><strong>Noch ein Wort zum ausgefallenen Livestream:</strong></p>
<p>Leider war der angekündigte Livestream aufgrund eines defekten Encoders nicht möglich. Allerdings hat der Fehlerteufel hier seine Rechnung ohne den Kollegen Krasemann gemacht, der, wie Eingeweihte wissen, in der Lage ist,<strong> absolut jede Situation spontan in einen Podcast zu verwandeln</strong> und der daher einen Audiomittschnitt der Veranstaltung hergestellt hat.</p>
<p><a href="http://www.jurafunk.de/smwhh2012.mp3"> Audiomitschnitt</a></p>
<p><del><br />
</del></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Social Media &amp; Recht: Panel am 15.2.2012</title>
		<link>http://www.rechtzwonull.de/2012/02/14/social-media-recht-panel-am-15-2-2012/</link>
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		<pubDate>Tue, 14 Feb 2012 06:38:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan Dirks</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[IT]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit dem 13.2. läuft die &#8220;Social Media Week 2012&#8220;. In deren Rahmen findet am 15.2.2012 im Spiegel-Verlag ein Panel (früher sagte man dazu: &#8220;Podiumsdiskussion&#8221;) zum Thema &#8220;Social Media &#38; Recht&#8221; statt &#8211; und zwar mit Nina Diercks (@socialMediaR_HH), Henry Krasemann &#8230; <a href="http://www.rechtzwonull.de/2012/02/14/social-media-recht-panel-am-15-2-2012/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit dem 13.2. läuft die &#8220;<strong>Social Media Week 2012</strong>&#8220;. In deren Rahmen findet am 15.2.2012 im Spiegel-Verlag ein Panel (früher sagte man dazu: &#8220;Podiumsdiskussion&#8221;) zum Thema <strong>&#8220;Social Media &amp; Recht&#8221;</strong> statt &#8211; und zwar mit <strong>Nina Diercks</strong> (@socialMediaR_HH), <strong>Henry Krasemann</strong> (@henrykrasemann) und meiner Wenigkeit (aka @radirks).Gastgeber ist SpiegelOnline in Gestalt von <strong>Heiko Hebig</strong> (@heiko). Sicherlich werden eine Menge <del>actuella</del> aktueller Dinge erörtert. &#8220;ACTA&#8221; könnte eines sein, die Sache mit diesen Abmahnungen ein anderes. Und wer &#8220;Henry Krasemann&#8221; liest, weiß, dass das Thema &#8220;Datenschutz&#8221; auch nicht weit sein kann. Näheres zum Panel und zu Anmeldemöglichichkeiten pp. <a href="http://socialmediaweek.org/event/?event_id=1425">gibt es hier zu erfahren</a>.</p>
<p>Darüber hinaus gibt es übrigens noch jede Menge anderer spannender Veranstaltungen, <a href="http://socialmediaweek.org/hamburg/files/2012/02/SMW-Schedule_gesamt.pdf">wie sich dem Programm entnehmen</a> lässt. Wer aus der Ferne zuschauen möchte: Der twitter-Hashtag lautet &#8220;#smwhh&#8221;.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Ganz, ganz schlimm, dieses Urheberrecht</title>
		<link>http://www.rechtzwonull.de/2012/02/10/ganz-ganz-schlimm-dieses-urheberecht/</link>
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		<pubDate>Fri, 10 Feb 2012 07:59:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan Dirks</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kanzleialltag]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>

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		<description><![CDATA[Gestern war ich mal wieder an einem schleswig-holsteinischen Amtsgericht in einer Urheberrechtssache unterwegs, was manchmal kein ganz leichtes Unterfangen ist. Der Sachverhalt war eigentlich relativ einfach gestrickt. Mandant malt Bilder, ein Dritter bekommt eine Kopie geschenkt, druckt sie dann ungefragt &#8230; <a href="http://www.rechtzwonull.de/2012/02/10/ganz-ganz-schlimm-dieses-urheberecht/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern war ich mal wieder an einem schleswig-holsteinischen Amtsgericht in einer Urheberrechtssache unterwegs, was manchmal kein ganz leichtes Unterfangen ist. Der Sachverhalt war eigentlich relativ einfach gestrickt. Mandant malt Bilder, ein Dritter bekommt eine Kopie geschenkt, druckt sie dann ungefragt in einem Bildband ab. Ein &#8220;Vierter&#8221; kommt in Besitz des Bildbandes und stellt die Bilder online. Und da saß er nun, der beklagte &#8220;Vierte&#8221;.<span id="more-1103"></span></p>
<p>Dieser Sachverhalt war vollkommen unstreitig. Klar war allerdings auch, dass auf der anderen Seite des Tisches niemand, einschließlich des Beklagtenvertreters, jemals den Gesetzestext zur Hand genommen hatte.</p>
<p>Denn anders war kaum zu erklären, dass man allen Ernstes vortrug, der Beklagte <em>&#8220;habe ja nicht gewusst, dass an den Bildern Rechte bestanden hätten&#8221;.</em></p>
<p>Folglich hätte er auch ganz und gar schuldlos gehandelt, als er die Werke online stellte, so dass natürlich weder außergerichtliche Anwaltskosten noch Lizenzschaden in Betracht kämen. Man traut hier wirklich manchmal Augen und Ohren nicht.</p>
<p><strong>Liebe Online-Nutzer fremder Werke</strong>: Solche Begründungen für angeblich schuldlose Urheberrechtsverletzungen sind ungefähr so zielführend wie es die Angabe gegenüber einem Polizeibeamten wäre, man habe ja nicht gewusst, dass man an der roten Ampel halten muss. Beides ist im Jahre 2012 nicht nur nicht glaubhaft. Die Unwissenheit auch bezüglich der geltenden Rechtslage dahingehend, dass auch das Eigentum an einem Werk<strong>stück </strong>keine Nutzungrechte bezüglich des<strong> Werkes </strong>verleiht (erst recht nicht das so genannte &#8220;19a-Recht&#8221;, das für die Online-Nutzung erforderlich ist), ist schlicht und einfach fahrlässig.</p>
<p>Der Fall kommt in sofern zur richtigen Zeit, als ich mich da auf ein paar launige Bemerkungen beschränken und zur Weiterbildung im Übrigen auf aktuelle Beiträge kundiger Kollegen verlinken kann.</p>
<p>Einerseits nämlich auf einen zweiteiligen Beitrag von Frau Kollegin Diercks aus Hamburg zur Frage, was <a href="http://socialmediarecht.wordpress.com/2012/01/24/was-soll-eigentlich-dieses-urheberrecht-teil-1-mit-dabei-sopa-pipa-verhaftungen-nutzer-und-verletzte/">dieses Urheberrecht eigentlich soll</a>. Andererseits auf einen erfrischend unaufgeregten Beitrag des Kollegen Stadler zur <a href="http://www.internet-law.de/2012/02/ist-die-acta-hysterie-berechtigt.html">völlig überhitzten ACTA-Debatte</a>. Bei &#8220;Spreerecht&#8221; wagt Kollege Schwenke schonmal einen Blick auf <a href="http://spreerecht.de/social-media-2/2012-02/pinterest-und-die-rechtlichen-grenzen-beim-teilen-und-verlinken">Probleme des neuen Dienstes &#8220;Printerest</a>&#8220;.</p>
<p>Wenn Sie das alles gelesen haben, dürfen Sie natürlich in der kommenden Woche auch noch zur <a href="http://socialmediaweek.org/event/?event_id=1425">Paneldiscussion &#8220;Social Media und Recht&#8221; in das Hamburger Spiegel-Verlagshaus</a> kommen. Und auch, wenn sie das nicht alles lesen möchten. Da werden viele, wenn nicht alle der oben genannten Themen nämlich auch noch einmal besprochen.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Megaupload und die Piratenjäger</title>
		<link>http://www.rechtzwonull.de/2012/02/07/megaupload-und-die-piratenjaeger/</link>
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		<pubDate>Tue, 07 Feb 2012 05:00:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan Dirks</dc:creator>
				<category><![CDATA[Jurafunk]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>

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		<description><![CDATA[In der vergangenen Woche saß ich wieder vor einer Kamera, und zwar, wie öfter mal, vor der von Herrn Krasemann. Der ist nämlich so freundlich, für die Spieleplattform &#8220;GamersGlobal.de&#8221; eine Rechts-Videokolumne zu gestalten und hat mich für die erste Folge &#8230; <a href="http://www.rechtzwonull.de/2012/02/07/megaupload-und-die-piratenjaeger/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der vergangenen Woche saß ich wieder vor einer Kamera, und zwar, wie öfter mal, vor der von <strong><a href="http://www.kanzlei-krasemann.de">Herrn Krasemann</a></strong>.</p>
<p>Der ist nämlich so freundlich, für die Spieleplattform &#8220;<a href="http://www.gamersglobal.de/news/49596/der-games-anwalt-kim-schmitz-und-megauploadcom">GamersGlobal.de</a>&#8221; eine Rechts-Videokolumne zu gestalten und hat mich für die erste Folge eingeladen, ihn zu unterstützen, was ich gern getan habe.</p>
<p>Es geht um die Durchsetzung von Rechten nach dem Urheberrechtsgsetz im Internet im Allgemeinen und um die <strong>Sorgen ehemaliger Megaupload.com-User</strong> im Speziellen.</p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/Q7WqtfVstvY" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
<p>Achso: Wer <strong>das</strong> interessant findet, möchte vielleicht auch zur CeBit kommen, wo Krasemann und ich uns mit einem <a href="http://www.rechtzwonull.de/jurafunk">ähnlichen Thema live vor Publikum</a> befassen.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Warum man Inlandsgeheimdieste nicht braucht..</title>
		<link>http://www.rechtzwonull.de/2012/02/01/warum-man-inlandsgeheimdieste-nicht-braucht/</link>
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		<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 17:19:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan Dirks</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[..kann man natürlich nicht nur in der &#8220;Zeit&#8221; lesen, sondern auf unterhaltsame Art auch in Telepolis. Und solle man auch.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>..kann man natürlich nicht nur in der &#8220;Zeit&#8221; lesen, sondern auf unterhaltsame Art auch in <a href="http://www.heise.de/tp/artikel/36/36333/1.html">Telepolis</a>. Und solle man auch.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Heveling verliert erste Runde im Kampf der Kulturen</title>
		<link>http://www.rechtzwonull.de/2012/01/30/heveling-verliert-erste-runde-im-kampf-der-kulturen/</link>
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		<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 16:30:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan Dirks</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Meinung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.rechtzwonull.de/?p=1062</guid>
		<description><![CDATA[Seine prosaischen Worte von den &#8220;ruinenhaften Stümpfen der Gesellschaft&#8221; werden über den Tag hinaus in Erinnerung bleiben, die erste Runde in der von ihm ausgerufenen Schlacht scheint Ansgar Heveling allerdings verloren zu haben. Nachdem die von ihm in einem wirren &#8230; <a href="http://www.rechtzwonull.de/2012/01/30/heveling-verliert-erste-runde-im-kampf-der-kulturen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seine prosaischen Worte von den <a title="Gastkommentar im Handelsblatt" href="http://www.handelsblatt.com/meinung/gastbeitraege/gastkommentar-netzgemeinde-ihr-werdet-den-kampf-verlieren/6127434.html">&#8220;ruinenhaften Stümpfen der Gesellschaft&#8221;</a> werden über den Tag hinaus in Erinnerung bleiben, die erste Runde in der von ihm ausgerufenen Schlacht scheint Ansgar Heveling allerdings verloren zu haben.</p>
<p><span id="more-1062"></span></p>
<p>Nachdem die von ihm in einem wirren Kommentar pauschal angegriffene &#8220;Netzgemeinde&#8221; zunächst Hohn und Spott über dem CDU-Hinterbänkler ausgegossen hatte, ist nun auch noch seine Webseite erst Opfer eines so genannten Defacements geworden &#8211; und daraufhin komplett abgeschaltet worden. Es ragen derzeit gewissermaßen nur noch die ruinenhaften Stümpfe des Heveling&#8217;schen Internauftritts (in Form eines <em>Error 503</em>) der Sonne entgegen.</p>
<blockquote><p>&#8220;Das scheint so ein privates Ding zwischen Uhl und Heveling zu sein: &#8216;Wer von uns beiden kann den größeren Shitstorm auslösen?&#8217;&#8221;<br />
(tweet)</p></blockquote>
<p>Ich möchte ihnen, Herr Heveling, an dieser Stelle zurufen: <strong>Ich finde das mit ihrer Website nicht richtig.</strong> Sie haben da zwar heute vor einem ziemlich großen Publikum ziemlich großen Quatsch von sich gegeben und deswegen haben Sie es auch durchaus verdient, durch den Kakao gezogen zu werden.</p>
<p>Aber auch Sie haben das Recht, Quatsch von sich zu geben, <strong>ohne dass man Sie dafür mundtot macht.</strong> Und ich bin sicher, dass die weit überwiegene Mehrheit der &#8220;Netzgemeinde&#8221; <strong>das genau so sieht</strong>.</p>
<p><strong>Edit:</strong> Bereits am 30.1., abends, war die Seite von Herrn Heveling wieder da.</p>
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		<title>&#8220;Den Verfassungsschutz eines Rechtsstaats</title>
		<link>http://www.rechtzwonull.de/2012/01/28/den-verfassungsschutz-eines-rechtsstaats/</link>
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		<pubDate>Sat, 28 Jan 2012 07:47:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan Dirks</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Meinung]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230; wünscht man sich effizient, unideologisch und ruhig ein wenig demütig. Alle Geigerzähler müssen jedenfalls ausschlagen, sobald er sich dem Parlament nähert – der Legislative –, in dem die Vertreter des Volkes sitzen, dessen Verfassung er zu schützen hat. Die &#8230; <a href="http://www.rechtzwonull.de/2012/01/28/den-verfassungsschutz-eines-rechtsstaats/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>&#8230; wünscht man sich effizient, unideologisch und ruhig ein wenig demütig. Alle Geigerzähler müssen jedenfalls ausschlagen, sobald er sich dem Parlament nähert – der Legislative –, in dem die Vertreter des Volkes sitzen, dessen Verfassung er zu schützen hat. Die Verfassung, nicht die Mehrheitsmeinung, nicht die Regierung, nicht das Vernünftige.&#8221;</p></blockquote>
<p>Das schreibt Miriam Lau in der ZEIT vom 26.1.2012 (<a href="http://www.zeit.de/2012/05/Beobachtung-Linkspartei-Contra">und hier auch auf Zeit Online</a>), und wenn man das irgendwo unterschreiben könnte, würde ich sofort das tun.</p>
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		<title>Wer glauben kann, braucht keine Gutachten</title>
		<link>http://www.rechtzwonull.de/2012/01/27/wer-glauben-kann-braucht-keine-gutachten/</link>
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		<pubDate>Fri, 27 Jan 2012 12:15:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan Dirks</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Meinung]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Speicherung von Telekommunikationsdaten ist unverzichtbares Mittel bei der Aufklärung von Verbrechen und rettet im Ergebnis sogar Menschenleben &#8211; Dieses Mantra hört man von Seiten der nachgeordneten Stellen Deutscher Innenministerien stets, wenn es um die Vorratsdatenspeicherung geht. Wissenschaftliche Gutachten, die &#8230; <a href="http://www.rechtzwonull.de/2012/01/27/wer-glauben-kann-braucht-keine-gutachten/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Speicherung von Telekommunikationsdaten ist unverzichtbares Mittel bei der Aufklärung von Verbrechen und rettet im Ergebnis sogar Menschenleben &#8211; Dieses Mantra hört man von Seiten der nachgeordneten Stellen Deutscher Innenministerien stets, wenn es um die Vorratsdatenspeicherung geht. Wissenschaftliche Gutachten, die das Gegenteil nahelegen, darf man dagegen getrost als &#8220;Rausgeschmissenes Geld&#8221; betrachten.</p>
<p><span id="more-1036"></span>So ein Gutachten, in Auftrag gegeben von einer als subversiv bekannten Organisation namens <a href="http://www.bmj.de">&#8220;Bundesministerium der Justiz&#8221;</a>, wurde heute bekannt und kommt zu dem Schluss: <a href="http://www.ccc.de/de/updates/2012/mythos-schutzluecke">Die angebliche Notwendigkeit der Speicherung von 300 bis 500 Millionen Datensätzen pro Tag kann nicht durch kriminologische Statistiken belegt werden</a>.</p>
<p>Naive Zeitgenossen mögen das nun mit Genugtuung hören.</p>
<p>Aber, Hand aufs Herz: Es ist beispielsweise ebenfalls längst wissenschaftlich belegt, dass, sagen wir: &#8220;härtere Strafen&#8221; keinerlei positiven Einfluss auf die Entwicklung, sagen wir: &#8220;<a href="http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,525884-2,00.html">der Jugendkriminalität</a>&#8221; haben. Das hat aber bislang noch <strong>keinen einzigen</strong> konservativen Politiker davon abgehalten, das Gegenteil zu behaupten (und dann härtere Strafen zu fordern). Und vermutlich wenige Wähler davon, dieselben Politiker nicht nur trotz, sondern sogar <strong>wegen</strong> dieser nachweisbar unsinnigen Forderungen zu wählen.</p>
<p>So ist das eben auch mit der Vorratsdatenspeicherung:</p>
<p>Als Beweis ihrer Wirksamkeit reicht aus, dass Polizeigewerkschaft, LKA und BKA, ebenso wie Innenminister Friedrich, daran <strong>&#8220;glauben&#8221;</strong>. Denn wer glauben kann&#8230;</p>
<p>&#8230;der braucht natürlich weder Argumente noch Gutachten.</p>
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